Radsportfreunde Ahlen

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Sonntag, 03. Oktober 2010, Start des Sparkassen-Münsterland-Giros 2010
Start

PostHeaderIcon Großer Preis der Sparkasse Beckum-Wadersloh

Beckum/Ahlen 30. August 2010 (sts). Heimspiel für den Radsport-Nachwuchs: Angeführt von Jan-Hendrik Schlüter und Yannik Klemme geht‘s am Freitag beim Beckumer Abendkriterium auf die Jagd nach Punkten und Prämien. Zumindest was die Chancen betrifft, steht das Juniorenrennen beim „Großen Preis der Sparkasse Beckum-Wadersloh“ dabei aus Beckumer Sicht ganz klar im Mittelpunkt des Interesses. Schlüter wie Klemme haben sich nicht zuletzt beim Doppelsieg in Bochum in erstklassiger Form präsentiert und gehören klar zu den Favoriten für die Rundenhatz auf dem engen Beckumer Kurs, der in diesem Jahr wohl letztmaliger in alter Form befahren wird. „An einigen Stellen ist die Straße nicht mehr so gut, aber da müssen wir jetzt mit leben“, sagt Johannes Hohenhorst, Vorsitzender des Radfahrvereins Beckum. Künftig wird sich die Rennstrecke ohnehin in neuem Gewand präsentieren. Der entsprechende Bereich der Beckumer Innenstadt soll verkehrsberuhigt umgebaut werden. „Aber so, dass man da weiter Radrennen fahren kann. Das ist die Absprache“, so Hohenhorst.

Den Auftakt des Rennabends am Freitag, das zu den Höhepunkten der Beckumer Pütt-Tage zählt, machen die Fahrer der Jugendklasse. Ab 18 Uhr ruhen die Hoffnungen des ausrichtenden Vereins dabei vor allem auf dem 16-jährigen Benedikt Stoffers. Die Juniorenum Schlüter und Klemme fahren ab 19.05 Uhr, den Abschluss machen die Fahrer der Amateurklassen B und C ab 20.30 Uhr. Alle Rennen werden als Kriterium gefahren, also über Zwischensprints und Punktewertungen vergeben.

Fester Bestandteil der Veranstaltung sind erneut die so genannten Fette-Reifen-Rennen. Hier gehen Kinder im Alter von acht bis zehn sowie von elf bis 13 Jahren mit normalen Straßenrädern oder Mountainbikes ins Rennen. Die Fahrräder müssen verkehrstauglich sein, außerdem ist das Tragen eines Radhelms Pflicht. Rennräder sind ausdrücklich nicht zugelassen. Die Distanz für das erste Rennen beträgt zwei Runden und zwei Kilometer, Start ist um 18.40 Uhr, die älteren Schüler fahren drei Runden und drei Kilometer und starten um 20.05 Uhr. In den vergangenen Jahren gehörten die Beckumer Nachwuchsrennen zu den größten in Deutschland. „Wir hoffen, dass wir daran anschließen können, allerdings liegt unser Termin diesmal nur eine Woche nach den Ferien, da bleibt uns nicht viel Zeit für Werbung in den Schulen“, sagt Hohenhorst.

Trotzdem hofft der 47-Jährige auf starke Resonanz. Anmeldungen für die Fette-Reifen-Rennen sind über die Webseite des Vereins oder am 3. September bis 30 Minuten vor dem Start an der Sparkasse Beckum-Wadersloh. Ein Startgeld für die Fette-Reifen-Rennen wird nicht erhoben. Betreut wird der Nachwuchs am Freitag von Continental-Profi Alexander Nordhoff. Der 21-Jährige aus dem Team Seven Stones, in diesem Jahr unter anderem schon Dritter in der Rad-Bundesliga, trainiert als Mitglied des RfV Beckum ohnehin regelmäßig mit dem Verein und begleitet im Rahmen des Kriteriums die Jüngsten über die Runde. Selber mitfahren darf der Beckumer am Freitag ohnehin nicht. Mit seiner Profi-Lizenz ist er bei seinem Heimspiel nicht startberechtigt. Also müssen die Jugend- und Juniorenfahrer für den Heimverein die Kastanien aus dem Feuer holen.

Die Hoffnungen des RVF Beckum ruhen vor allem auf dem 16-jährigen Benedikt Stoffers - Foto: Stefan Schwenke
 

PostHeaderIcon Ein Trainingswochende mit viel Regen

Winterberg/Ahlen 30. August 2010 (mcb). 325 Kilometer, viel Regen und kalte Temperaturen, so ließ sich das Trainingswochenende der Radsportfreunde Ahlen auf dem Kahlen Asten, das auch in diesem Jahr wieder stattfand, beschreiben. Jeweils 120 Kilometer zählten die An- und Ab-Reise zum zweithöchsten Berg der Region. 85 Kilometer lang war die zweite Tagesetappe durch die Sauerländer Berglandschaft, die jedoch oft im Nebel versank. Nass aber dennoch guter Laune kamen die Fahrer zurück. „Jetzt erst mal warm duschen!“, freuten sich Peter Süsselbeck, Jugendwart der Radsportfreunde Ahlen am Ende der Tagesetappe. Untergebracht waren die Radsportfreunde in einer Hütte neben der Wetterstation des Kahlen Astens, die für alle Bedürfnisse der Radsportfreunde gewappnet war. Sowohl beim abendlichen grillen, als auch bei Spielen oder lustigen Geschichten über Vorkommnisse beim wöchentlichen Training kam gute Stimmung auf. „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das Rennradfahren hier ist eben etwas anderes. Solche Berge haben wir bei uns nicht. Da brauch man schon ein bisschen mehr Kraft in den Beinen.“, erzählt der noch junge Nachwuchsfahrer Lukas Disselkötter. Schon jetzt freuen sich die Ahlener Radsportfreunde auf das Trainingslager im nächsten Jahr, dann hoffentlich bei strahlendem Sonnenschein.

Beim Trainingswochenende auf dem Kahlen Asten schien auch mal kurzzeitig die Sonne - Foto: Marc Borgmann
 

PostHeaderIcon Viel Form und wenig Glück

Ahlen/Ahlen 17. August 2010 (sts). Ausgerechnet am Tourmalet musste Daniel Westmattelmann seine Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis bei der Tour des Pyrénées begraben. „Dabei lief alles so gut und ich war auch ziemlich vorne dabei“, so der Ahlener Radsportler. „Dann hat sich in der Abfahrt in einem Tunnel bei La Mongie ein Schwede vor mir verbremst und schon lag ich da.“ Bis auf Schürfwunden und Prellungen ist nichts passiert, nur das Rennrad ist hin - und damit auch jede Chance auf eine vernünftige Fortsetzung des Rennens. „Den Rest der Etappe musste ich dann allein hinterher fahren“, so Westmattelmann.

Auf den Spuren der Tour de France führte die Etappe der Rundfahrt noch über den Col d‘Aspin und zur Bergankunft auf Pla d‘Adet. Weitere 70 Kilometer, auf denen der 22-jährige Ahlener nochmals 20 Minuten verlor. Am meisten dabei bergab: „Die Hand war auch auf, ich konnte nicht mehr richtig bremsen.“ In der Karenzzeit blieb der Ahlener zwar trotzdem, zur vierten Etappe trat er verletzungsbedingt jedoch nicht mehr an.

Foto: Sparkassen Münsterland Giro.2009
 

PostHeaderIcon Philine Wernke beste Deutsche

Assen/Ahlen 09. August 2010 (mcb). Bei der internationalen Jugendtour Assen, einer holländischen Rennwoche konnte Philine Wernke, die jüngste Radsportlerin der Radsportfreunde Ahlen zeigen, was in ihr steckt. Neu für sie war insbesondere, dass für die U13 nicht übliche große Starterfeld von 55 Fahrern und die oft langen Kopfsteinpflasterpassagen. „Sie ist eine wirklich ordentliche Tour gefahren.“, so Trainerin und Mama Kirsten Beßmann-Wernke. „Die Leistung war deutlich höher als erwartet.“ Philine selbst fand die Tour „sehr cool“. „Das ist ganz anders als in Deutschland. Wie die Menschen dort mit einem umgehen ist echt toll und das Niveau in den Rennen ist viel höher.“ Los ging es bereits am Montag mit dem Prolog, Dienstag folgte ein Rundstreckenrennen, Mittwoch ein Straßenrennen, Donnerstag Einzelzeitfahren, Freitag und Samstag nochmals Rundstreckenrennen.

Jeden Tag eine neue Herausforderung. Mal kurz und knackig, dann wieder lang und hart. Egal bei welchem Wetter. Ob bei strömendem Regen oder Sonne, die Fitness war entscheidend.

Im Mittelfeld fuhr sie beim Rundstreckenrennen mit einem unglaublich hohen Schnitt von 35 Kilometern pro Stunde, Runde für Runde am Limit. Beim Zeitfahren konnte sie ihre Leistung nochmals steigern und hatte lange die Bestzeit inne. Am Ende belegte sie unter den Mädchen den siebten Platz. Auch neue Freundschaften wurden geknüpft. „Eine Familie kam aus Schwerte, eine aus Dortmund und eine aus Bochum. Da kamen wir immer schnell ins Gespräch. Aber auch mit meinem englischen Nachbarn, der in meiner Altersklasse fuhr konnte ich ein bisschen quatschen.“, erzählt Philine. Geärgert hat sie bei den Rennen, dass einige Radsportler ziemlich rücksichtslos fahren.

 

„Die ‚Kleinen‘ fahren ein Tempo, das hier in Deutschland in der Klasse U13 nie erreicht werden würde. Ganz vorne dabei sind die Engländer und Holländer, die unglaublich fit sind für ihr Alter.“, so Beßmann-Wernke.

Zeit verloren hatte Philine am Dienstag, beim ersten Rundstreckenrennen. Danach ging es stetig bergauf. Am Ende der Rennwoche kam sie im Gesamtklassement auf Platz 37. Ganz vorne platzierten sich vor allem die holländischen und englischen Jungs. Als bestes deutsches Mädchen kann sie jedoch trotzdem sehr mit ihrer Leistung zufrieden sein.

Das Fazit der Trainerin: Eine tolle Veranstaltung, die für jeden Nachwuchsfahrer eine wertvolle Erfahrung ist.

 

Fotos: Kirsten Beßmann-Wernke

 

 

PostHeaderIcon Nach Verletzungspause wieder fit

Ahlen/Ahlen 04. August 2010 (mcb). Sie ist wieder fit. Nachdem Philine Wernke zwei Fuß OPs über sich ergehen lassen musste und für kurze Zeit den Radsport an den Nagel hängte, ist sie nun wieder voll im Rennprogramm.

Bereits am ersten Ferienwochenende war sie zusammen mit dem Landesverband in Winterberg in einem Jugendtrainingslager. Vier Tage hartes Training, viele Berge und Höhenmeter. Mama Kirsten war auch dabei: „Ich bin als Betreuerin dabei gewesen und mit den jüngeren Kids gefahren.“ Neben dem Rennradtraining bestand für alle die Möglichkeit, den Bikeparc Winterberg mit dem Mountainbike zu nutzen. So konnten auch die Rennradler Erfahrungen auf dem Dirtbike sammeln und neue Eindrücke auf der Trainingsstrecke gewinnen. „Ist ja mal was ganz anderes und hat allen Kids richtig Spaß gemacht.“, erzählt Betreuerin Kirsten Beßmann-Wernke.

Nach einer weiteren Trainingswoche im Sauerland und einer etwas ruhigeren Woche zuhause ging es am Samstag für Philine nach Assen zur Internationalen Jeugdtour Assen. Seit Montag standen dort dann sechs Rennen auf dem Programm. Los ging es am Montag mit dem Prolog, Dienstag folgte ein Rundstreckenrennen, Mittwoch ein Straßenrennen, Donnerstag Einzelzeitfahren, Freitag und Samstag nochmals Rundstreckenrennen. In Assen starten alle Nachwuchsklassen von 9 bis 18 Jahren. „Es ist schon toll, wie professionell die Niederländer so etwas für Kids anbieten. Hoffentlich spielt das Wetter einigermaßen mit.“, so Beßmann-Wernke.

Nach den Sommerferien stehen für Philine auf jeden Fall noch einige deutsche Rennen auf dem Programm.

Philine Wernke musste verletzungsbedingt aussetzten. Neben der Strecke war sie aber dennoch zu finden.
So zum Beispiel beim Lambert-Gombert-Gedächtnisrennen 2010 - Foto: Marc Borgmann
 

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