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9. Lambert-Gombert-Gedächtnisrennen

Ahlen, 18. Juni 2005 (ack). Die Antwort kam locker und ohne zu überlegen. „Ja, ich habe dran geglaubt“, behielt Michael Brehe auch direkt nach dem Rennen im Interview mit Rennkommentator Henning Tonn sein Pokerface. Dabei hätte alle Grund zum Strahlen gehabt. Denn Brehe siegte beim U-17-Rennen und sorgte zudem für einen Heimsieg der Radsportfreunde Ahlen.

Ein Auftakt nach Maß zum 9. Lambert-Gombert-Renntag, den die Ahlener Radsportfreunde ausrichteten. Auch ein Grund, warum RSF-Vorsitzender Dieter Kircheis sehr zufrieden war. „Wir wollen Jugendlichen eine Chance geben, sich in Ahlen zu repräsentieren“, sagt er. Deshalb richtete der RSF auch zum ersten Mal die offenen Ahlener Stadtmeisterschaften aus. Kinder der Jahrgänge 1990 bis 1993 waren ebenso zu einem Rennen eingeladen, wie die ganz kleinen Fahrer, die beim Wettbewerb „Erster Schritt“ erste Rennerfahrung sammeln konnten.

brehe_siegerehrung2005Die Resonanz bei den Stadtmeisterschaften war aber gering, nur vier Fahrer gingen an den Start. Enttäuschend auch aus Sicht von Organisatorin Kirsten Beßmann-Wernke. Aufgeben will sie aber nicht: „Ich habe Geduld, wenn erst einmal ein, zwei kommen, kommen auch mehr.“ Die Gesamtbilanz fiel aber dennoch positiv aus, wie Dieter Kircheis befand. „Die Leute vom Verein haben sehr gute Arbeit geleistet“, strahlte er.

Zumal er eben Michael Brehe auch noch den Pokal für den ersten Platz in die Hand drücken durfte. Mit freundlicher Unterstützung von Alexander Nordhoff. Der Beckumer im Trikot der RSG Harsewinkel zog den Spurt für Brehe an und belegte zudem am Ende noch Rang zwei. Der Dank Brehes war Nordhoff sicher. „Nächste Woche ist sein Heimrennen, dann fahre ich für ihn“, versprach Brehe, der nach seinem Sieg nun auch im Lamonta-Junior-Cup in Führung liegt.

Das zweite Glanzlicht aus Ahlener Sicht setzte Andreas Platte, der beim stark besetzten Senioren-Rennen (Sieger Ralf Stambula) auf den fünften Platz sprintete. Plattes siebte Plazierung im achten Rennen der Saison. Franz Brehe hingegen stieg aus, Thomas Wernke (beide RSF Ahlen) kam mit dem Hauptfeld ins Ziel.
Im Rennen der Damen war Christina Becker (Frankfurter RC) eine Klasse für sich. Sie ergatterte alle Prämien und war auch im Schlusssurt nicht zu schlagen. Ähnlich stark fuhr Felix Meyer (RSC Rheinbach), der sich im Eliterennen der Männer nach zwei Runden mit drei Mitstreitern aus dem Feld löste, fünf Runden vor Schluss, seine Kontrahenten abschüttelte und sich den Sieg nicht mehr nehmen ließ. Gut schlugen sich die RSF-Fahrer Matthias Brehe und Peter Süsselbeck, die mit dem Hauptfeld ins Ziel kamen. Christoph Ackfeld, Foto Elmar Kremser.