Radsportfreunde Ahlen > Veranstaltungen > 2005 - 2010 > 2010 > Sparkassen-Münsterland-Tour

Sparkassen-Münsterland-Tour verkürzt

Ahlen/Ahlen 30. April 2010 (sts). Neues Konzept und hoher Anspruch: Die Sparkassen-Münsterland-Tour der Junioren findet in diesem Jahr reduziert auf zwei Etappen statt. Gastgeber der dafür um so schwereren Rennen sollen Oelde und Lengerich sein. Das teilten die Organisatoren der Rundfahrt um die in der Radsportinitiative Münsterland (RIM) kooperierenden heimischen Vereine jetzt mit. Stamm-Gastgeber Ahlen ist damit in diesem Jahr nicht dabei. Grund sind die vorübergehende Reduzierung auf zwei Etappen und das in der Wersestadt fehlende Terrain für eine richtig anspruchsvolle Etappe mit Anstiegen. Ursprünglich sollte das Auftaktrennen der Rundfahrt auf einer im Vergleich zum Vorjahr vergrößerten Runde mit Start und Ziel an der Zeche Westfalen stattfinden. Beckum, über mehrere Jahre Gastgeber für ein erstklassig organisiertes Zeitfahren, war im vergangenen Jahr als Etappenort ausgeschieden.

080620_muensterland_007Die Sparkassen-Münsterland-Tour gehört zu den wichtigsten Nachwuchsrennen in Deutschland. Das verkürzte Rennen findet in diesem Jahr am 3. und 4. Juli statt. Ziel ist, beide Rennen noch mehr vor Ort zu verankern und durch ein Rahmenprogramm mit Jedermannrennen oder Fette-Reifen-Rennen weiter aufzuwerten. Für Oelde ist ein Rennen auf dem Kurs der Auftaktetappe des Jahres 2008 geplant. Details werden derzeit mit den Verantwortlichen vor Ort abgestimmt. Das Rennen in Lengerich würde die Elite der Nachwuchs-Radsportler am zweiten Renntag durch den Teutoburger Wald führen.

Zwischenzeitlich hatten die Verantwortlichen des Radfahrvereins Beckum, der Radsportfreunde Ahlen und des RC Bergteam Oelde auch überlegt, noch ein Rennen der Rad-Bundesliga auszurichten. „Aber das war so kurzfristig nicht mehr möglich“, erklärt Johannes Hohenhorst, Vorsitzender der RIM. Ein Argument gegen den Wechsel unter das Dach der nationalen Rennserie war außerdem, dass dann die Gäste aus dem Ausland außen vor bleiben würden. „Wir möchten unseren Status, den wir uns international aufgebaut haben, aber natürlich gerne behalten“, so Hohenhorst.