Radsportfreunde Ahlen

Rolf Aldag über die Etappen der Münsterland-Tour

Ahlen, 13. Juli 2005 (sts). Die Auftaktetappe der Münsterland-Tour findet auf der bekannten Strecke mit Start und Ziel vor dem Städtischen Gymnasium statt. „Kein schwerer Kurs, das verspricht erneut ein schnelles Rennen“, so die Einschätzung des T-Mobile-Profis Rolf Aldag zu der Runde über Westfalendamm, Raabstraße, Freytagstraße, Lessingstraße, Fritz-Reuter-Strasse, Hammer Strasse, Am Röteringshof, Gemmericher Strasse, Im Pattenmeicheln und Fritz-Reuter-Strasse. „Wahrscheinlich wird es viele Attacken geben und wenig Chancen auf einen Erfolg“, so Aldag. „Aber zuletzt sind in Ahlen ja auch Gruppen angekommen.“ Die Knackpunkte der 4,4 Kilometer langen Schleife liegen nach Aldags Ansicht im Bereich der Hammer Straße. „Das ist der einzige Abschnitt, der windanfällig ist. Das ist nicht kritisch, aber da muss man aufpassen.“ Für die Spitzkehre im Anschluss rät er den Junioren, sich möglichst weit nach vorne zu orientieren. „Das ist wie bei den Profis vor einem Berg. Wer da im entscheidenden Moment ganz hinten ist, kann schnell den Anschluss verlieren und alle Chancen einbüßen.“ Der Rest des Kurses sei weitgehend unproblematisch. „Aber durch die vielen Kurven muss man jederzeit aufpassen.“

Rolf Aldag bei der Streckenbegutachtung - Foto: Stefan SchwenkeBeckum, 13. Juli 2005 (sts). Das Urteil von Rolf Aldag bei der Besichtigung der Zeitfahrstrecke für die Münsterland-Tour ist klar und eindeutig: „Eine Schweinestrecke. Ein Zeitfahren vom Charakter wie bei der Tour de France. Kein Meter eben“, stellte der T-Mobile-Profi schon fest, als er erst die Hälfte der Strecke gesehen hatte. Beim Zeitfahren der Junioren geht’s vom Start vor dem Rathaus auf dem Nordwall über Dalmerweg, Paterweg, Lippborger Straße, Dalmer und Unterberg, bevor die Fahrer über den Hinweg wieder nach Beckum hineinfahren. Das Ziel ist dann im Bereich der Sparkasse auf der Hühlstraße. „Von der Rampe runter und gleich mit Schwung bergab, da meint man erstmal, man ist der Held“, warnt Aldag die Junioren gleich für die ersten Meter vor zuviel Euphorie. Denn „danach geht’s gleich das erste Mal hoch.“ Ansonsten gibt es auf dem Hinweg durch Beckum keine großen Schwierigkeiten. „Die beiden Kreisverkehre kann man voll fahren, da kann man sogar unten auf dem Zeitfahrlenker bleiben“, so Aldag beim Test. „Das ist kein Hindernis.“

Das erste Hindernis folgt dann mit dem leichten aber stetigen Anstieg hinauf zum Höxberg. „Der kostet richtig Kraft“, so Aldag. Belohnt werden die Junioren mit der Abfahrt vom Höxberg hinunter. „Das ist der schnellste Abschnitt der Runde. Aber zu kurz, um sich zu erholen“, schätzt Aldag. Unterhalb des Höxberges gibt es zwar zwei Linkskurven, aber die sind für Aldag „kein Problem. Die kann man fast im Höchsttempo fahren“, so der Profi. „Man darf nur nicht bei der Hälfte der Kurve die Nerven verlieren. Aber ich gehe ja ohnehin davon aus, dass sich jeder Fahrer die Runde vor dem Start einmal komplett angesehen hat.“

Hinauf zur Windmühle folgt der härteste Abschnitt des Zeitfahrens. „Man sollte sich seine Kräfte gut einteilen. Hier gibt’s Schmerzen. Der Anstieg zieht sich und wird zum Ende steiler“, gibt Aldag den Nachwuchsrennfahrern als Warnung mit auf den Weg. Der Rückweg bergab nach Beckum ist dann zwar schnell, aber nichts zum Rollen. Aldag: „Dieses Stück muss man voll treten.“ Um dann kräftig die Bremsen zu ziehen. Denn während die Kreisverkehre auf dem Hinweg kein Hindernis sind, erfordern sie auf dem Rückweg volle Konzentration. „Die beiden Kreisverkehre sind technisch eine Schlüsselstelle. Beide fallen nach außen ab und sind in diese Richtung ganz schwer zu fahren“, so Aldag beim Kreiseltest. „Hier muss man bis auf 20 runterbremsen. Und wenn’s nass ist, wird es hier ganz heikel.“

Als Belohnung wartet während der Beschleunigung aus dem zweiten Kreisverkehr gleich wieder ein leichter Anstieg. Das setzt sich mit kleinen Pausen bis zum Rathaus fort. „Jeden Meter, den man runterfährt, muss man hier auch wieder rauf“, so Aldag. Flach wird es erst wieder auf der Zielgeraden. „Wer hier noch Kraft hat, nochmals voll zu beschleunigen, kann im Kampf um den Etappensieg und Gesamtwertung nochmals wichtige Sekunden herausholen. Oder eben nicht“, vermutet Aldag.

 

Ahlen/Beckum, 13. Juli 2005 (sts). Trotz der Anstiege im Zeitfahren: Für die Kletterspezialisten der Münsterland-Tour sind die Etappen in Ahlen und Beckum wohl nur das Warm-Up. Auf den folgenden Etappen warten in Coesfeld und Ibbenbüren insgesamt 1000 und 1900 Höhenmeter auf die Weltelite des Juniorenrennsports Trotzdem rechnet Rolf Aldag damit, dass die Vorentscheidung für die Rundfahrt schon am 16. Juli in Beckum fällt: „Hier wird wahrscheinlich das Klassement gemacht“, sagte der T-Mobile-Profi im Rahmen der Pressekonferenz zur Münsterland-Tour am Donnerstag bei der Sparkasse in Münster. „Die Strecke entspricht einem klassischen Zeitfahren einer Rundfahrt, sie ist superschwer. Die Fahrer werden wahrscheinlich nicht richtig begeistert sein, aber in Beckum wird wirklich nur der beste gewinnen“, so Aldag.

Die Begeisterung erwartet der 36-Jährige dafür um so mehr bei den Zuschauern. „Ein Zeitfahren ist für Zuschauer natürlich ideal. Man kann jeden Fahrer einzeln beobachten, kann die Vorbereitungen im Fahrerlager genau verfolgen. Und man merkt natürlich, wie wichtig die Etappe ist. Jeder wird supernervös sein. Und jeder wird sein bestes Material fahren“, kündigt Aldag an.

Für die Fans aus ganz Deutschland, die nicht an die Strecken kommen können, wird es außerdem einen besonderen Service geben. Aldag, der während der Tour de France als Co-Kommentator für das ZDF im Einsatz ist, hat versprochen, die Ergebnisse im Rahmen der Live-Übertragungen der Frankreichrundfahrt weiterzugeben. Die gleiche Absprache haben die Organisatoren auch mit Karsten Migels von Eurosport getroffen.

Werbung für die Nachwuchs-Rundfahrt machte Aldag schon diese Woche. „Wir alle wollen Fahrer wie Ullrich oder Klöden sehen. Dazu gehört aber auch, dass man den entsprechenden Nachwuchs tatkräftig unterstützt. Radsport erfordert einen riesigen Aufwand. Daher war es für mich klar, dass ich dabei bin, als ich gefragt wurde, die Sparkassen-Münsterland-Tour zu unterstützen.“ Außerdem sieht Aldag die Rundfahrt auch als Werbung in eigener Sache. „Wir sind im Training jeden Tag im Straßenverkehr unterwegs. Da ist so eine Rundfahrt einfach ideal, Interesse und auch Akzeptanz zu schaffen“, so Aldag, der auch für das Konzept der Etappen ein Kompliment aussprach. „Mit der Münsterland-Tour kommt der Radsport zu den Zuschauern. Nicht umgekehrt. Wir starten mitten in den Städten und fahren da, wo die Menschen jeden Tag einkaufen gehen. Besser geht es nicht.“

Radsportfreunde Ahlen

Münsterland-Tour kommt bei Tour de France groß raus

Münster, 23. Juni 2005 (sts). Trotz der Anstiege im Zeitfahren: Für die Kletterspezialisten der Münsterland-Tour sind die Etappen in Ahlen und Beckum wohl nur das Warm-Up. Auf den folgenden Etappen warten in Coesfeld und Ibbenbüren insgesamt 1000 und 1900 Höhenmeter auf die Weltelite des Juniorenrennsports Trotzdem rechnet Rolf Aldag damit, dass die Vorentscheidung für die Rundfahrt schon am 16. Juli in Beckum fällt: „Hier wird wahrscheinlich das Klassement gemacht“, sagte der T-Mobile-Profi im Rahmen der Pressekonferenz zur Münsterland-Tour am Donnerstag bei der Sparkasse in Münster. „Die Strecke entspricht einem klassischen Zeitfahren einer Rundfahrt, sie ist superschwer. Die Fahrer werden wahrscheinlich nicht richtig begeistert sein, aber in Beckum wird wirklich nur der beste gewinnen“, so Aldag. Die Begeisterung erwartet der 36-Jährige dafür um so mehr bei den Zuschauern. „Ein Zeitfahren ist für Zuschauer natürlich ideal. Man kann jeden Fahrer einzeln beobachten, kann die Vorbereitungen im Fahrerlager genau verfolgen. Und man merkt natürlich, wie wichtig die Etappe ist. Jeder wird supernervös sein. Und jeder wird sein bestes Material fahren“, kündigt Aldag an.

Für die Fans aus ganz Deutschland, die nicht an die Strecken kommen können, wird es außerdem einen besonderen Service geben. Aldag, der während der Tour de France als Co-Kommentator für das ZDF im Einsatz ist, hat versprochen, die Ergebnisse im Rahmen der Live-Übertragungen der Frankreichrundfahrt weiterzugeben. Die gleiche Absprache haben die Organisatoren auch mit Karsten Migels von Eurosport getroffen. Werbung für die Nachwuchs-Rundfahrt machte Aldag schon diese Woche. „Wir alle wollen Fahrer wie Ullrich oder Klöden sehen. Dazu gehört aber auch, dass man den entsprechenden Nachwuchs tatkräftig unterstützt. Radsport erfordert einen riesigen Aufwand. Daher war es für mich klar, dass ich dabei bin, als ich gefragt wurde, die Sparkassen-Münsterland-Tour zu unterstützen.“ Außerdem sieht Aldag die Rundfahrt auch als Werbung in eigener Sache. „Wir sind im Training jeden Tag im Straßenverkehr unterwegs. Da ist so eine Rundfahrt einfach ideal, Interesse und auch Akzeptanz zu schaffen“, so Aldag, der auch für das Konzept der Etappen ein Kompliment aussprach. „Mit der Münsterland-Tour kommt der Radsport zu den Zuschauern. Nicht umgekehrt. Wir starten mitten in den Städten und fahren da, wo die Menschen jeden Tag einkaufen gehen. Besser geht es nicht.“

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Zeitfahr-Weltmeister Gretsch Favorit für Münsterland-Tour

Juniorenweltmeister Partick Gretsch - Foto: Stefan SchwenkeAhlen/Beckum, 18. Juni 2005 (sts). Ihren ersten Star hat die Münsterland-Tour schon. Patrick Gretsch, Zeitfahr-Weltmeister der Junioren plant erneut einen Ausflug nach Westfalen. Im Vorjahr hatte sich der Nachwuchsmann hier den Feinschliff geholt, der ihm anschließend im italienischen Bardolino am Gardasee WM-Gold sicherte. Dass Gretsch erneut in Top-Form ist, stellte er am vergangenen Wochenende im brandenburgischen Welzow unter Beweis, wo er sich in 24:05 Minuten auch den nationalen Titel im Einzelzeitfahren holte. Zwei Wochen zuvor gewann er auch das 14,7 Kilometer lange Einzelzeitfahren der Trofeo-Karlsberg.

„Damit ist der doppelte Titelträger auch bei der zweiten Etappe der Münsterland-Tour natürlich der ganz große Favorit“, schätzt Johannes Hohenhorst, Cheforganisator der Etappe am 16. Juli in Beckum. Die Rundfahrt, die am 15. Juli mit der Etappe in Ahlen beginnt und die Weltelite des Junioren-Radsports anschließend nach Coesfeld und Ibbenbüren führt, gilt erneut als großer Test für die Weltmeisterschaften, die am 12. und 14. August im österreichischen Burgenland stattfinden.

Schon im kommenden Jahr dürfen sich die Radsportfans aber wohl erneut umstellen. Im Zuge der Neuordnung des internationalen Rennkalenders dürfte auch die Münsterland-Tour 2006 wieder im September stattfinden. „Aber Einzelheiten wissen wir selber noch nicht“, will Hohenhorst noch abwarten. Die Vorbereitungen für die diesjährige Tour laufen dagegen weiter auf Hochtouren. Inzwischen liegt auch das offizielle Reglement der Rundfahrt mehrsprachig vor. Die endgültigen namentlichen Meldungen der Teams, werden in den kommenden Tagen erwartet. Mit dabei sind voraussichtlich die Nationalmannschaft Deutschland Straße, Niederlande, Moldawien, Bulgarien, Litauen, Weißrussland, Luxemburg, die Teams Ordrup CC (Dänemark), Nakskov CC (Dänemark), Vlaanderen (Belgien), Waasland (Belgien), E.S.E.G Douai (Frankreich), die Nationalmannschaft Deutschland Bahn, die Landesverbände Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Berlin, Sachsen, Brandenburg, Baden, Niedersachsen, Mapei Bayern, Saar, Rheinland-Pfalz, sowie die Renngemeinschaften Köln-Kaarst und Münsterland. Weitere Einzelheiten zum Stand der Vorbereitungen und zu den einzelnen Etappen sollen am Donnerstag in Münster im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden.

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Rolf Aldag begutachtet Tour-Vorbereitungen

Beckum, 8. Juni 2005 (sts). Radprofi Rolf Aldag staunte nicht schlecht. Als sich der 36-Jährige über die Vorbereitungen zum Zeitfahren für die Münsterland-Tour unterrichten ließ, präsentierte sich Sponsorenvertreter Wilhelm Holtrup als richtiger Radsportexperte. Nicht nur, dass der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Beckum-Wadersloh auf Anhieb die Endzeiten für verschiedene mögliche Durchschnittsgeschwindigkeiten parat hatte, der Umgang mit Zahlen ist für einen Bankchef ja nicht ungewohnt, auch in der Praxis ist Holtrup nah dran an der Materie. „Am Wochenende bin ich 175 Kilometer gefahren, am Ende waren wir bis auf die Haut nass“, erzählte er einem überraschten Radprofi. Der konnte diese Erfahrung durchaus teilen. „Das macht dann richtig Spaß“, lachte Aldag. „Aber für heute habe ich sicherheitshalber die Regenjacke mit dabei“, verwies der T-Mobile-Mann auf das kleine Päckchen in der Trikottasche.

Die Vorbereitung für die beiden Startetappen der Münsterland-Tour scheint dagegen in trockenen Tüchern, wie sich Aldag beim Ortstermin bestätigen ließ. Denn knapp sechs Wochen vor dem Start der Münsterland-Tour mit zwei Etappen in Ahlen und Beckum starten die Organisatoren durch. „Im Moment laufen die Gespräche an allen Fronten“, berichtet Johannes Hohenhorst, Cheforganisator der Beckumer Etappe. Neben seinem normalen Job pendelt der Radsportler, der seit Wochen schon selber nicht mehr aufs Rad kommt, zwischen Terminen mit den Behörden, der Stadt, der Feuerwehr und den Sponsoren sowie den Vorbereitungen vor Ort. „Als nächstes werden wir jetzt unser Startpodest bauen“, kündigt Hohenhorst an.

Positive Signale gibt es auch aus Ahlen. „Die Sparkassen ziehen voll mit, die Tour nimmt immer mehr Fahrt auf“, so Dieter Kircheis von der Radsportfreunden Ahlen, der gemeinsam mit Hery Klas vom Stadtmarketing für die Auftaktetappe der Münsterland-Tour alle Fäden in der Hand hält. Auch in Ahlen gilt in den kommenden Tagen nun die Konzentration der Logistik. „Damit das Rennen auch den neuesten Normen des internationalen Verbandes entspricht, müssen wir noch einiges erledigen“, hat Kircheis festgestellt. Unter anderem werden mit Hilfe der Sparkassen Münsterland Ost und Beckum-Wadersloh nun große Hinweisschilder mit der Kilometrierung sowie Warnschilder für Engpässe und Kreisverkehre produziert. „Die Vorlagen dafür kommen von der Tour de France. Wenn wir was machen, dann richtig“, so Kircheis.

Um die Organisation weiter zu verbessern reiste Kircheis mit seinem Vize aus dem Vorstand der Radsportfreunde vor Wochenfrist sogar bis nach Bayern. Auf Einladung der Organisation gab es auf den beiden letzten Etappen der Rundfahrt dabei Anschauungsunterricht. „Absolut eindrucksvoll“, so Thomas Wernke, zweiter Vorsitzender der Radsportfreunde. „Ich denke, da können wir einiges mitnehmen“, zeigte er sich bei Etappensiegen von Jens Voigt und Andreas Klöden vom sportlichen Ablauf ebenso beeindruckt wie vom Blick hinter die Kulissen. „So bekommt man mal eine Vorstellung davon, wie eine Veranstaltung dieser Größenordnung so abläuft“, so Wernke.

Für Wernke gab es in Bayern gleichzeitig noch einen Sonderauftrag. Der 41-Jährige, der sich noch drei Tage zuvor als Aktiver in die Siegerliste der Bezirksmeisterschaft eingetragen hatte, sollte sich mit der Aufgabe des Sprechers des Info-Kanals „Radio-Tour“ vertraut machen, denn bei der Münsterland-Tour soll Wernke die Aufgabe übernehmen, alle sportlichen Leiter und Mitarbeiter der Jury und der Organisation jeweils dreisprachig über das aktuelle Renngeschehen zu informieren.

Radsportfreunde Ahlen

Junioren erwartet schweres Zeitfahren

Beckum, 7. Mai 2005 (sts). „Das wird keine Rollerstrecke“, schwant Johannes Hohenhorst Schweres für die Aktiven der Münsterland-Tour, wenn die internationale Juniorenrundfahrt am 16. Juli in Beckum Station macht. „Auf der Runde Richtung Höxberg geht es nur auf und ab, das wird ein echter Härtetest“, schätzt der Vorsitzende des Beckumer Radfahrvereins. „Aber viele andere Möglichkeiten haben wir nicht.“

So oder so wird das Zeitfahren auf dem knapp 9,4 Kilometer langen Kurs wohl die Vorentscheidung für die Rundfahrt bringen. „Das wird die wichtigste Etappe“, schätzt beim Blick in den Streckenplan auch Stefan Rosiejak, der die Münsterland-Tour als Beauftragter des internationalen Radsportverbandes UCI begleitet. Nachdem es für den ersten Streckenvorschlag der Beckumer Organisatoren auf Grund von Überschneidungen mit Umleitungsstrecken für die Autobahn 2 keine Freigabe gegeben hatte, soll der Kurs nun über den Dalmerweg und den Paterweg sowie die Lippborger Straße zum Höxberg führen. Dort wartet auf die Elite der Nachwuchsfahrer der schwerste Abschnitt der Schleife. Zurück nach Beckum geht’s dann über den gleichen Kurs wie auf dem Hinweg. „Diese Strecke ist uns zu 98 Prozent freigegeben“, sagte Hohenhorst als Chef der Beckumer Organisation dem Stadtanzeiger. Die endgültige Freigabe wird noch in dieser Woche erwartet. Offen ist dagegen noch die genaue Planung des Geländes für Start und Ziel im Bereich der Sparkasse. Insbesondere die Ableitung und Unterbringung der Materialfahrzeuge, die die Radrennfahrer jeweils begleiten, zeichnet sich als schwierig ab. Nach Möglichkeit soll jedoch auch hier noch in der kommenden Woche eine Lösung gefunden werden. Am Dienstag treffen sich die Verantwortlichen der Rundfahrt-Organisation in Beckum mit den Gastgebern der beiden Auftaktetappen der Münsterland-Tour zu weiteren Gesprächen. Die Münsterland-Tour startet am 15. Juli bereits zum dritten Mal mit einer Etappe in Ahlen. Das Zeitfahren der zweiten Etappe, das als Filetstück der Rundfahrt gilt, fand bisher in Borken statt und wird in diesem Jahr erstmals in Beckum stattfinden.