Radsportfreunde Ahlen

Rolf Aldag begutachtet Tour-Vorbereitungen

Beckum, 8. Juni 2005 (sts). Radprofi Rolf Aldag staunte nicht schlecht. Als sich der 36-Jährige über die Vorbereitungen zum Zeitfahren für die Münsterland-Tour unterrichten ließ, präsentierte sich Sponsorenvertreter Wilhelm Holtrup als richtiger Radsportexperte. Nicht nur, dass der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Beckum-Wadersloh auf Anhieb die Endzeiten für verschiedene mögliche Durchschnittsgeschwindigkeiten parat hatte, der Umgang mit Zahlen ist für einen Bankchef ja nicht ungewohnt, auch in der Praxis ist Holtrup nah dran an der Materie. „Am Wochenende bin ich 175 Kilometer gefahren, am Ende waren wir bis auf die Haut nass“, erzählte er einem überraschten Radprofi. Der konnte diese Erfahrung durchaus teilen. „Das macht dann richtig Spaß“, lachte Aldag. „Aber für heute habe ich sicherheitshalber die Regenjacke mit dabei“, verwies der T-Mobile-Mann auf das kleine Päckchen in der Trikottasche.

Die Vorbereitung für die beiden Startetappen der Münsterland-Tour scheint dagegen in trockenen Tüchern, wie sich Aldag beim Ortstermin bestätigen ließ. Denn knapp sechs Wochen vor dem Start der Münsterland-Tour mit zwei Etappen in Ahlen und Beckum starten die Organisatoren durch. „Im Moment laufen die Gespräche an allen Fronten“, berichtet Johannes Hohenhorst, Cheforganisator der Beckumer Etappe. Neben seinem normalen Job pendelt der Radsportler, der seit Wochen schon selber nicht mehr aufs Rad kommt, zwischen Terminen mit den Behörden, der Stadt, der Feuerwehr und den Sponsoren sowie den Vorbereitungen vor Ort. „Als nächstes werden wir jetzt unser Startpodest bauen“, kündigt Hohenhorst an.

Positive Signale gibt es auch aus Ahlen. „Die Sparkassen ziehen voll mit, die Tour nimmt immer mehr Fahrt auf“, so Dieter Kircheis von der Radsportfreunden Ahlen, der gemeinsam mit Hery Klas vom Stadtmarketing für die Auftaktetappe der Münsterland-Tour alle Fäden in der Hand hält. Auch in Ahlen gilt in den kommenden Tagen nun die Konzentration der Logistik. „Damit das Rennen auch den neuesten Normen des internationalen Verbandes entspricht, müssen wir noch einiges erledigen“, hat Kircheis festgestellt. Unter anderem werden mit Hilfe der Sparkassen Münsterland Ost und Beckum-Wadersloh nun große Hinweisschilder mit der Kilometrierung sowie Warnschilder für Engpässe und Kreisverkehre produziert. „Die Vorlagen dafür kommen von der Tour de France. Wenn wir was machen, dann richtig“, so Kircheis.

Um die Organisation weiter zu verbessern reiste Kircheis mit seinem Vize aus dem Vorstand der Radsportfreunde vor Wochenfrist sogar bis nach Bayern. Auf Einladung der Organisation gab es auf den beiden letzten Etappen der Rundfahrt dabei Anschauungsunterricht. „Absolut eindrucksvoll“, so Thomas Wernke, zweiter Vorsitzender der Radsportfreunde. „Ich denke, da können wir einiges mitnehmen“, zeigte er sich bei Etappensiegen von Jens Voigt und Andreas Klöden vom sportlichen Ablauf ebenso beeindruckt wie vom Blick hinter die Kulissen. „So bekommt man mal eine Vorstellung davon, wie eine Veranstaltung dieser Größenordnung so abläuft“, so Wernke.

Für Wernke gab es in Bayern gleichzeitig noch einen Sonderauftrag. Der 41-Jährige, der sich noch drei Tage zuvor als Aktiver in die Siegerliste der Bezirksmeisterschaft eingetragen hatte, sollte sich mit der Aufgabe des Sprechers des Info-Kanals „Radio-Tour“ vertraut machen, denn bei der Münsterland-Tour soll Wernke die Aufgabe übernehmen, alle sportlichen Leiter und Mitarbeiter der Jury und der Organisation jeweils dreisprachig über das aktuelle Renngeschehen zu informieren.

Radsportfreunde Ahlen

Junioren erwartet schweres Zeitfahren

Beckum, 7. Mai 2005 (sts). „Das wird keine Rollerstrecke“, schwant Johannes Hohenhorst Schweres für die Aktiven der Münsterland-Tour, wenn die internationale Juniorenrundfahrt am 16. Juli in Beckum Station macht. „Auf der Runde Richtung Höxberg geht es nur auf und ab, das wird ein echter Härtetest“, schätzt der Vorsitzende des Beckumer Radfahrvereins. „Aber viele andere Möglichkeiten haben wir nicht.“

So oder so wird das Zeitfahren auf dem knapp 9,4 Kilometer langen Kurs wohl die Vorentscheidung für die Rundfahrt bringen. „Das wird die wichtigste Etappe“, schätzt beim Blick in den Streckenplan auch Stefan Rosiejak, der die Münsterland-Tour als Beauftragter des internationalen Radsportverbandes UCI begleitet. Nachdem es für den ersten Streckenvorschlag der Beckumer Organisatoren auf Grund von Überschneidungen mit Umleitungsstrecken für die Autobahn 2 keine Freigabe gegeben hatte, soll der Kurs nun über den Dalmerweg und den Paterweg sowie die Lippborger Straße zum Höxberg führen. Dort wartet auf die Elite der Nachwuchsfahrer der schwerste Abschnitt der Schleife. Zurück nach Beckum geht’s dann über den gleichen Kurs wie auf dem Hinweg. „Diese Strecke ist uns zu 98 Prozent freigegeben“, sagte Hohenhorst als Chef der Beckumer Organisation dem Stadtanzeiger. Die endgültige Freigabe wird noch in dieser Woche erwartet. Offen ist dagegen noch die genaue Planung des Geländes für Start und Ziel im Bereich der Sparkasse. Insbesondere die Ableitung und Unterbringung der Materialfahrzeuge, die die Radrennfahrer jeweils begleiten, zeichnet sich als schwierig ab. Nach Möglichkeit soll jedoch auch hier noch in der kommenden Woche eine Lösung gefunden werden. Am Dienstag treffen sich die Verantwortlichen der Rundfahrt-Organisation in Beckum mit den Gastgebern der beiden Auftaktetappen der Münsterland-Tour zu weiteren Gesprächen. Die Münsterland-Tour startet am 15. Juli bereits zum dritten Mal mit einer Etappe in Ahlen. Das Zeitfahren der zweiten Etappe, das als Filetstück der Rundfahrt gilt, fand bisher in Borken statt und wird in diesem Jahr erstmals in Beckum stattfinden.

Radsportfreunde Ahlen

Kircheis in der Tour-Organisation

Ahlen, 11. März 2005 (sts). Die Ahlener Kontakte zur Münsterland-Tour werden weiter verstärkt. Dieter Kircheis (rechts), Vorsitzender der Radsportfreunde Ahlen, ist ab sofort auch zweiter Vorsitzender der Radsportinitiative Münsterland (RIM), die Organisator der Junioren-Rundfahrt ist. Damit lenkt der 49-jährige Ahlener künftig außer den Radsportfreunden auch die hochkarätigste Radsport-Veranstaltung der Region mit.Dieter Kircheis (rechts) - Foto: Stefan Schwenke

Radsportfreunde Ahlen

Münsterlandtour bald auch in Beckum

Getränkeaustausch während der Münsterlandtour 2003 - Foto: Stefan SchwenkeBeckum, 10. Februar 2005 (sts). Die weltbesten Radsportler der Juniorenklasse sollen in diesem Jahr nach Beckum kommen. Nach zwei Jahren Anlauf stehen die Chancen für eine Etappe der Münsterland-Tour in Beckum in diesem Jahr gut. „Es gibt grünes Licht“, bestätigte Johannes Hohenhorst, Chef des Beckumer Radfahrvereins „All-Heil“.Letzte Verhandlungen sollen direkt im Anschluss an die Karnevalstage geführt werden. „Wir wollen in Beckum eine Top-Veranstaltung und nichts hemdsärmeliges“, macht Hohenhorst. „Dafür sollen über Stadtmarketing und Stadtverwaltung alle mit ins Boot“, so der Radsportler. Die Sparkasse Beckum-Wadersloh hat ihre Zusage bereits gegeben. „Wenn die Organisation steht, machen wir mit“, sagte Jürgen Schnittker aus der Abteilung Marketing und Öffentlichkeitsarbeit des Bankhauses. „Wir schätzen die professionelle Arbeit der Beckumer Radfahrer, daher haben wir großes Interesse an der Etappe“, so Schnittker.

Die fehlende professionelle Organisation vor allem der Zeitfahretappe, die bisher in Borken stattfand, war zuletzt das Manko der Münsterland-Tour. Damit würde außer den Beckumern, die mit dem Kampf gegen die Uhr die vorentscheidende Etappe der Juniorenrundfahrt bekommen sollen, auch die gesamte Rundfahrt profitieren. „Wenn wir das machen, dann richtig“, kündigte Johannes Hohenhorst bereits an, dass man sich nicht auf halbe Sachen einlassen werde. Um die Arbeit auf mehreren Schultern zu verteilen, soll auch die Zusammenarbeit mit den Radsportfreunden Ahlen verstärkt werden. Bereits jetzt zieht man bei den Organisationsarbeiten im Rahmen der Münsterland-Tour an einem gemeinsamen Strang.

In Ahlen findet außerdem erneut die Auftakt-Etappe der Münsterland-Tour statt. Von dort würde der Tross damit am Samstagmorgen nur nach Beckum weiterziehen. Nach der Verlegung der Junioren-Weltmeisterschaften in den Sommer hat auch die Münsterland-Tour in diesem Jahr einen neuen Termin. Im Kalender des internationalen Radsportverbandes UCI ist die Rundfahrt für das Wochenende vom 15. bis 17. Juli vorgemerkt. „So viel Zeit bleibt also nicht mehr“, macht Hohenhorst klar. „Ich möchte in den kommenden Tagen Nägel mit Köpfen machen.“

Ganz oben auf der Tagesordnung stehen daher jetzt Verhandlungen über die Finanzen. Alle Partner haben jedoch Gesprächsbereitschaft signalisiert. Bisher war die Sparkasse Münsterland-Ost Hauptsponsor der Münsterland-Tour. Von Seiten des Bankhauses scheint es jedoch keinen Widerspruch gegen das Engagement der Kollegen aus Beckum zu geben. Daher wird mit einer endgültigen Entscheidung und dem Start für die Detailplanung bereits in den kommenden Tagen gerechnet. „Wir stehen bereit“, freut sich Johannes Hohenhorst auf ein Ende fast zweijähriger Bemühungen um eine Tour-Etappe. Dafür gibt es mit dem Zeitfahren nun wohl gleich den Höhepunkt.

Radsportfreunde Ahlen

11. Lambert-Gombert-Gedächtnisrennen

11. Lambert-Gombert-Gedächtnisrennen steht im Zeichen des Nachwuchses

Frauenrennen-2007 - Foto: Alexander BertramAhlen, 23. Juni 2007 (axb). Ganz im Zeichen des Radsportnachwuchses stand am Samstag die elfte Austragung des Lambert-Gombert-Gedächtnisrennens der Radsportfreunde Ahlen. Auf ihrem traditionellen Rundkurs um die Josefskirche trug der Ahlener Radsportverein neben einem Frauen- und Seniorenrennen gleich fünf Rennklassen aus, die der Jugend gewidmet waren. Und der Einladung wurde gefolgt. Mehr als 300 Starter machten sich auf den Weg in die Wersestadt und kämpften um Prämien und Platzierungen. Bereits um 12:30 Uhr gingen die Schüler U15 auf die Rennstrecke und zeigten dem Ahlener Publikum, dass bereits bei den 13- und 14-Jährigen keine Siege verschenkt werden. In einem schnellen Rennen mit vielen Tempowechseln und Angriffen aus dem Hauptfeld heraus mussten bereits nach wenigen Runden auf dem 1,4 Kiometer langen Kurs viele Fahrer dem hohen Tempo Tribut zollen und das Rennen aufgeben.

Unter den Übriggebliebenen hingegen befand sich bis zum Schluss der Beckumer Benedikt Stoffers. Das 13-jährige Nachwuchstalent des RFV All-Heil Beckum zeigte sich schon bei den Prämiensprints vorne und erreichte im finalen Sprint den vierten Platz. Für Stoffers, der in diesem Jahr seine erste Rennsaison überhaupt bestreitet, war Platz vier in Ahlen bereits die fünfte Top-Ten-Platzierung im neunten Rennen. Der Sieg allerdings ging nach Wuppertal. Simona Janke zeigte ihrer männliche Konkurrenz im Sprint die Grenzen auf und überquerte den Zielstrich mit einer halben Radlänge Vorsprung vor den Schülerfahrern Phil Bauhaus und Maik Hörning vom RC Bocholt.

„Erst habe ich mich im Hauptfeld geschont, doch am Ende war es ganz schön, den Jungs mal das Hinterrad zeigen zu können“, kommentierte die junge Wuppertalerin ihren Sieg – und gab damit gleich über zum Start des Rennens der Frauen und Juniorinnen: Diese ließen es zu Rennbeginn etwas ruhiger angehen und gewährten Sandra Gockert vom Team Bertram∓mp;mp;Römer, die aus dem Feld herausgefahren war, lange Zeit einen überschaubaren Vorsprung von etwa 15 Sekunden. Erst als sich das 42 Kilometer lange Rennen dem Ende näherte, wurde das Fahrerfeld aktiver und schloss zu Gockert auf. Nachdem im Anschluss mehrere Angriffe einzelner Fahrerinnen erfolglos blieben, zersplitterte Doreen Rutsch mit ihrer Attacke auf der letzten Runde das Hauptfeld. Nur die amtierende deutsche Bergmeisterin Martina Zwick vom RSC Wörth konnte der jungen Frau aus Bielefeld-Brackwede folgen und sie im Sprint bezwingen. Rang drei sicherte sich Gina Haatz vom RRC Günther-Longerich aus Köln.

Im Rennen der Senioren schickten die Radsportfreunde Ahlen mit Andreas Platte und Franz Brehe zwei heimische Fahrer mit ins Renngeschehen. Diese bestimmten das Rennen in den ersten 20 Kilometern mit, bis sich kurz darauf eine sechsköpfige Fluchtgruppe bildete, in der weder Brehe noch Platte mit hineinspringen konnten. Da die Nachführarbeit im Hauptfeld eher schleppend verlief und auch die offensive Fahrweise Andreas Plattes das Feld nicht dazu bewegen konnte, den Abstand der Ausreißer zu minimieren, war das Rennen schon einige Runden vor Schluss entschieden. Mit Platz acht im Sprint des Hauptfeldes erreichte der Beckumer Platte, der in dieser Saison schon mehrfach unter die ersten Zehn gefahren war, am Ende Rang 14. Franz Brehe kam ebenfalls mit dem Hauptfeld ins Ziel. Der Sieger Viktor Slavik aus Kassel zeigte sich sichtlich gerührt und widmete den Sieg seinem verstorbenen Freund, der letztes Jahr auf gleicher Strecke im Senioren-Rennen tragisch verunglückt war.Potts-Leeze-Team - Foto: Alexander BertramDas am hochkarätigsten besetzte Fahrerfeld des Lambert-Gombert-Gedächtnisrennens startete in diesem Jahr in der Juniorenklasse. Hier war man im Ahlener Verein und Publikum besonders gespannt auf das Auftreten des Potts-Leeze-Junior-Teams. Die Renngemeinschaft aus Ahlen und Beckum, die in dieser Saison zu den erfolgreichsten Juniorenmannschaften im Lande gehört, konnte sich allerdings nur in geschwächter Besetzung dem heimischen Publikum präsentieren. Mit Alexander Nordhoff, der auf einer Trainingsfahrt mit seinem Freund Michael Brehe kurz zuvor schwer gestürtzt war und sich das Schlüsselbein brach, fehlte der in diesem Jahr bisher erfolgreichste Fahrer der jungen Mannschaft unter Leitung von Kirsten Beßmann-Wernke. „Das ist ganz bitter für Alexander. Er hatte sich sehr auf das Rennen in Ahlen gefreut“, bedauerte Beßmann-Wernke den Ausfall des 17-Jährigen. Nordhoff, der in diesem Jahr bereits NRW-Landesmeister und Norddeutscher-Meister wurde und einen starken zehnten Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Hamburg errungen hatte, galt als Mitfavorit des Juniorenrennens.

Zudem musste die sportliche Leiterin auf Tim Gebauer und Frederik Volmerg verzichten, die zurzeit ebenfalls eine starke Form aufweisen. Doch auch ohne die Fehlenden lieferte das Potts-Leeze-Team einen starken Auftritt. Michael Brehe, Jonas Hoppe, Tom Kwiatowski, Arne Grothaus und Sebastian Axt waren im gesamten Rennen über die 60 Kilometer gefordert, die starke Konkurrenz nicht aus den Augen zu lassen. Insbesondere das Team Sparkasse und die belgische Spitzenmannschaft Sport en Steun Leopoldsburg machte es den Ahlenern schwer und setzte Angriff um Angriff.
Unter den Augen des Sponsors Rainer Pott und Bürgermeister Benedikt Ruhmöller fuhr der Dolberger Michael Brehe ein sehr beherztes offensives Rennen und war der wohl „aktivste und kämpferischste Fahrer des Rennens“, wie es Rennsprecher Henning Tonn kurz nach Rennschluss kommentierte.

Der Sieger des Juniorenrennens kam allerdings aus dem Bochumer Team Sparkasse. Patrick Bercz konnte dabei auf eine überzeugende Mannschaftsarbeit seines Teams bauen und kurz vor Ende als Solist aus einer siebenköpfigen Spitzengruppe herausfahren. In der Spitzengruppe, die sich schon nach wenigen Runden mit Brehe gebildet hatte und in welcher gleich drei Fahrer des Teams Sparkasse vertreten waren, fiel es dem Dolberger schwer das Rennen zu bestimmen. Seine offensive Fahrweise in einem sehr schnellen Rennen mit knappen 45 Kilometern Durchschnittsgeschwindigkeit wurde allerdings mit viel Applaus des heimischen Publikums und Platz vier im Endresultat belohnt. Jonas Hoppe platzierte sich mit einem mutigen Angriff aus dem Feld heraus auf Rang acht.

Fettereifenstart-2007 - Foto: Alexander BertramEbenfalls im Rahmen des Lambert-Gombert-Gedächtnisrennens fand zum ersten Mal das „Fette-Reifen-Rennen“ statt – eine Initiative zur Förderung des Nachwuchses vom RadClub Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Radfahrer und der Deutschen Sporthochschule Köln. Gestartet wurde hier in zwei Altersklassen zwischen acht und 13 Jahren. Die Kinder kämpften vor dem heimischen Publikum auf einer Strecke von 2,8 und 4,2 Kilometern um wertvolle Sachpreise gespendet von den Förderkreismitgliedern des RadClub Deutschland. Vorraussetzung für eine Teilnahme waren Fahrräder mit über 30 Millimetern „fetten“ Reifen. Gewonnen hat in der Altersklasse von acht bis zehn Jahren Mike Bebnista aus Recklinghausen vor Mirlind Berjani und Rene Grabowski aus Ahlen. In der älteren Gruppe fuhr Ariane Siebler aus Wuppertal vor den Ahlenern Stefan Ottensmann und Felix Flathen über die Ziellinie. Mal sehen ob diese Mädels und Jungs einmal ähnlich erfolgreich werden wie eine Hanka Kupfernagel oder ein Jens Voigt.