Radsportfreunde Ahlen

Lambert-Gombert-Gedächtnisrennen – Ahlener Sieg in Jugendrennen, Franz Brehe auf Rang fünf

Franz Brehe auf Rang fünf - Foto: Marc BorgmannAhlen, 20. Juni 2009 (sts). Jan-Henrik Schlüter sorgte als Sieger im Rennen der Junioren für den Heimsieg beim Lambert-Gombert-Gedächtnisrennen der Radsportfreunde Ahlen. Auf der Traditionsstrecke am Kirmesplatz setzte sich der Ahlener im Trikot des Radfahrvereins Beckum nach 1:22:10 Stunden aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe heraus durch, profitierte dabei aber auch von der Zusammenarbeit mit seinen Fluchtgenossen André Laudanski aus Dortmund sowie Thom Ritterfeld aus Uelsen. „Ich glaube, am Ende haben sie mich ein bisschen vor gelassen weil ich ja hier Lokalmatador bin“, gestand Schlüter, der vor wenigen Tagen noch als Dritter der Westfalenmeisterschaft seine erstklassige Form unter Beweis gestellt hatte.

Nach 23 von 43 Runden des ingesamt 60,2 Kilometer langen Rennens hatte sich das Trio aus dem Feld absetzen können und immer mindestens zehn Sekunden vor dem Feld behauptet, in dem das Potts-Leeze-Juniorenteam sich vergeblich um den Anschluss nach vorne bemühte. Auf den letzten Runden des Rennens vergrößerte das Trio um den 17-jährigen Ahlener dann zuerst den Abstand auf das Feld auf sichere Distanz, dann griff Schlüter zwei Runden vor Schluss an und konnte letztlich seinen Erfolg schon 200 Meter vor dem Ziel feiern.

Das Rennen der Elite gewann nach 1:20:40 Stunden und 63 Kilometern Top-Favorit Boris Fastring vom EGN-Radsort-Team vor seinem Teamkameraden Dominik Ivo sowie Sven Biermann vom RSV Bochum. Michael Brehe hatte am Eingang der vorletzten Geraden das Hinterrad seines Teamkollegen verloren. Der Dolberger im Trikot des RSV Bochum kam mit dem Hauptfeld ins Ziel. „Ich war am Hinterrad von Sven, es hätte alles gepasst, aber dann habe ich eine Welle bekommen und weg war‘s“, so Brehe.

Sein Vater Franz Brehe belegte für die Radsportfreunde Ahlen im Rennen der Seniorenklasse Rang fünf. Bestimmt wurde das Rennen von einer sechsköpfigen Spitzengruppe ohne heimische Beteiligung.

In der Jugendklasse gehörte Benedikt Stoffers vom Radfahrvrein Beckum zwar zu den aktivsten Fahrern im Rennen, am Ende ging der 15-jährige Beckumer, vor wenigen Tagen noch Sieger der Westfalenmeisterschaft, allerdings leer aus. Stoffers kam nicht in die Top-Ten. Christopher Schmidt von den Radsportfreunden Ahlen schied nach einem Sturz bereits nach wenigen Runden raus. Den Sieg holte sich nach 30,8 Kilometern und 44:09 Minuten der Kölner Moritz Richter vom RSC le Loup.

In der Nachwuchsklasse der U11 präsentierte Philine Wernke das Trikot der Radsportfreunde Ahlen zum Heimspiel ganz vorne. Die Zehnjährige aus Walstedde fuhr in der Entscheidung der jüngsten Rennklasse des Tages nach 9,8 Kilometern auf Platz vier. Das Rennen der U15 zum Auftakt des umfangreichen Programms auf der Traditionsrunde am Kirmesplatz gewann Alexander Gschwind vom RSC Schwerte. Der 14-Jährige aus Dortmund hatte sich etwa zur Hälfte des 23,8 Kilometer langen Rennens aus dem ersten Feld abgesetzt und das Rennen nach 35:56 Minuten als Solist für sich entschieden.

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Lambert-Gombert-Gedächtnisrennen – Kinder auf die Fahrräder

Fette-Reifen-RennenAhlen – Viel Spaß, eine sportliche Herausforderung und interessante Preise warten auf die Teilnehmer des „Fette-Reifen-Rennens“ am Samstag (20. Juni) in Ahlen. Vor der Kulisse des großen Radrennens auf dem Rundkurs am Kirmesplatz können dabei Kinder von acht bis 13 Jahren auch mit den eigenen Rädern um die Wette fahren. Eine Vereinsmitgliedschaft oder ähnliches ist dabei nicht notwendig. Mitzubringen ist neben einem verkehrstüchtigen Fahrrad nur ein Helm. „Bei diesem Rennen können alle mitfahren, die einfach Spaß am Fahrradfahren haben“, erklärt Dieter Kircheis, Vorsitzender der Radsportfreunde Ahlen. Nur eine Ausnahme gibt es: Rennräder sind für das „Fette-Reifen-Rennen“ ausdrücklich nicht zugelassen.

Gefahren wird auf der 1,4 Kilometer langen Runde mit Start und Ziel vor der St.-Josefs-Kirche auf der Rottmannstraße. Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren fahren zwei Runden, Kinder bis zum Alter von 13 Jahren fahren drei Runden. Es gilt jeweils der Jahrgang. Die Teilnahme an dem Rennen ist kostenfrei. Anmeldungen sind unter ingrid.schnafel@rsfahlen.de per Mail oder bis eine Stunde vor dem Start vor Ort möglich. Urkunden gibt es im Ziel für alle Teilnehmer. Dazu gibt es für die Sieger Radhelme, Taschen, Radtrikots und weitere interessante Preise zu gewinnen.

Einen Sonderpreis haben sich die Radsportfreunde für die teilnehmerstärkste Klasse überlegt. Hier gibt es in jedem der beiden Rennen 50 Euro für die Klassenkasse. Wichtig ist nur eine einheitliche Anmeldung – am besten schon vor dem Rennen per Mail. Damit beim „Fette-Reifen-Rennen“ auch das richtige Gefühl von Radrennen aufkommt, fährt an der Spitze des Rennens das Führungsauto. Los geht‘s am Samstag um 16 Uhr mit den jüngeren Schülerinnen und Schülern. Um 16.20 Uhr startet das zweite Rennen für die Elf- bis 13-Jährigen. Die Siegerehrungen finden direkt im Anschluss statt.

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Lambert-Gombert-Gedächtnisrennen – Traditionsrennen im Schatten der Josephskirche

Peter Süsselbeck - Foto: Alexander BertramAhlen, 15. Juni 2009 (axb). Nicht viel Zeit um durchzuatmen: Die 31. Auflage erlebt am kommenden Samstag das traditionelle Lambert-Gombert-Gedächtnisrennen der Radsportfreunde Ahlen. Damit richtet der Ahlener Radsportverein, nur zwei Wochen nach der Auftaktetappe der internationalen Sparkassen-Münsterland-Tour mit den weltbesten Juniorenfahrern, einen weiteren Renntag aus, der neben den Elite- und Seniorenfahrern vor allem dem Nachwuchs die Gelegenheit geben soll, sich an der Werse zu präsentieren. Erwartet werden auf dem 1,4 Kilometer langen Rundkurs mit Start und Ziel auf der Rottmannstraße in Höhe der Josephkirche mehrere hundert Radsportler aus Nordrhein-Westfalen und den angrenzenden Bundesländern.

Nachdem von 12:30 Uhr bis etwa 14:20 Uhr die Schüler- und Jugendfahrer der Klassen U15, U17 und U11 ihre Rennen bestreiten und die jüngsten Nachwuchsfahrer der Radsportfreunden Ahlen auf die Unterstützung des Heimpublikums hoffen, präsentiert sich auch das heimische Potts-Leeze-Junior-Team im Juniorenrennen um den „Karrierepreis der Bundeswehr“ ab 14:30 Uhr in der Wersestadt. Ab 16 Uhr bietet sich einmal mehr in den „Fette Reifen-Rennen“ die Möglichkeit für 8- bis 13-jährige Mädchen und Jungen, Radsportluft zu schnuppern und sich dabei auf dem abgesperrten Rundkurs den Zuschauern an der Rennstrecke zu zeigen. Zurückgelegt werden in der Klasse der 8- bis 10-Jährigen 2,8 Kilometer und in der Rennklasse der 11- bis 13-Jährigen 4,2 Kilometer auf dem normalen Straßenrad der Kinder. Um in den Spaß zu starten, benötigt man lediglich einen Fahrradhelm und meldet sich bis etwa eine Stunde vor Rennbeginn an der Nummernausgabe im Start-/Zielbereich für das Rennen an.

Richtig schnell wird es dann in der A-, B-, C-Männerklasse, wenn etwa 100 Radsportler gemeinsam in ihr 63 Kilometer langes Rennen starten und dabei mit weit mehr als 40 km/h im Durchschnitt über den Rundkurs jagen. Auch die Lokalmatadoren des Ahlener Radsportvereins, Mathias Brehe und Peter Süsselbeck (Foto), sowie der Dolberger A-Amateur Michael Brehe, der nach vielen Jahren in Ahlen nun für den RSV Bochum startet, möchten sich am 20. Juni ins Rennen begeben und den Zuschauern packenden Rennsport bieten. Mit Andreas Platte und Franz Brehe starten zum Abschluss des Tages noch erfahrene Ahlener Rennsportler in die Senioren-Rennen und sind dabei Kandidaten für die vorderen Plätze.

Neben der Förderung des Juniorenradrennens um den „Karrierepreis der Bundeswehr“ wird sich am gesamten Renntag zudem ein Wehrdienstbeauftragter der Bundeswehr vor Ort befinden, um Interessierte über Laufbahn-, Berufs- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei der Bundeswehr zu informieren, speziell für den Bereich der Fahrlehrer-Ausbildung. Um das Rennprogramm abzurunden, wird auch für die gastronomische Verpflegung aller Zuschauer gesorgt sein.

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Sparkassen-Münsterland-Tour 2009 – Belgischer Sieg vor der Zeche in Ahlen

ms-tour-09-fan_strecke_stsAhlen, 5. Juni 2009 (sts). Die belgischen Nachwuchsfahrer haben der Auftakt-Etappe der Sparkassen-Münsterland-Tour ihren Stempel aufgedrückt. Vollstrecker war nach 85 Kilometern Kevin de Jonghe. Der 17-Jährige setzte sich wenige Kilometer vor dem Ziel als Solist aus der 15-köpfigen Spitzengruppe ab und feierte vor der historischen Kulisse der Zeche Westfalen mit elf Sekunden Vorsprung einen Solosieg. Zweiter wurde mit dem Niederländer Tijmen Eising der Junioren-Weltmeister im Cross. Platz drei ging an den 17-Jährigen Dänen Mark Pedersen.

Einen schwarzen Tag erwischten dagegen die deutschen Nachwuchsfahrer. Auf der extrem schnellen Etappe erwischten kurz nach der Hälfte des Rennens nur zwei Fahrer aus der Landesauswahl Nordrhein-Westfalen den Sprung in die entscheidende Gruppe. Am Ende konnten aber weder der Dortmunder Justin Wolf, vor zwei Wochen Sieger der Norddeutschen Meisterschaften, noch Patrick Oeben aus Geilenkirchen in den Sprint um die Podestplätze eingreifen. Im Gegensatz zu den Kollegen aus dem Aufgebot von Bundestrainer Wolfgang Ruser hielt das Duo den Rückstand mit 19 Sekunden aber noch in engen Grenzen. Das erste Feld kassierte nach 1:59:37 Stunden Fahrzeit fast zwei Minuten Rückstand.

Mit Kevin de Jonghe ist damit einer der Top-Favoriten erster Träger des Spitzenreiter-Trikots der erstklassig besetzten Junioren-Rundfahrt im Münsterland. Der Belgier ist unter anderem Zweiter der Belgischen Meisterschaften im Zeitfahren. Auf dem Weg zum Sieg konnte sich de Jonghe allerdings auf eine erstklassig aufgestellt Mannschaft verlassen. Sein Team war gleich mit vier Fahrern in der Spitzengruppe vertreten.

Die Verantwortlichen um das Team der Radsportfreunde Ahlen konnte dabei eine gelungene Premiere der Runde an der Zeche Westfalen feiern. „Überall Leute, was wollen wir mehr“, so Dieter Kircheis, Vorsitzender des Vereins. Lob gab es auch aus berufenem Munde: „Eine erstklassige Veranstaltung und ein spannendes Rennen“, bilanzierte Wolfgang Schabel, Vizepräsident Leistungssport im Bund Deutscher Radfahrer. Fortgesetzt wird die Sparkassen-Münsterland-Tour morgen mit einem Zeitfahren und einem Straßenrennen in Reken. Das Finale wird am Sonntag auf einer extrem anspruchsvollen Etappe in Unna gefahren. www.sparkassen-muensterland-tour.de

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Michael Brehe – Dolberger gewinnt sein erstes A-Rennen

Dolberg/Hamminkeln, 18. Mai 2009 (axb). Mit Tempo an die Spitze: Ganz weit vorn fährt der Dolberger Michael Brehe zur Zeit als A-Amateur in der höchsten deutschen Rad-Amateur-Klasse. Nachdem die ersten Wochen der Rennsaison nach einem intensiven Trainingslager mit guten Platzierungen im Mittelfeld endeten, fährt der 19-Jährige im Trikot des RSV Bochum derzeit regelmäßig unter die ersten Zehn.

In den Mai und in seine Erfolgsspur startete Brehe beim Herforder Straßenrennen, welches er mit Platz sieben abschloss. Das schnelle Rundstrecken-Rennen von Bielefeld-Brackwede, welches neben den Amateurfahrern der A-, B- und C-Klasse auch Profis der Kontinental-Teams starten ließ, beendete er als Achter. Erstmals aufs Podest fuhr der junge Radsportler, der neben dem Sport auch seine Ausbildung im Auge behält, dann am Freitag Abend beim Dortmunder Nachtkriterium. Zunächst noch etwas schwerlich ins Rennen gefunden, konnte er sich bei den anstehenden Wertungssprints im Rennverlauf zunehmend steigern, seine Sprintqualitäten zeigen und zum Ende einen starken dritten Platz erkämpfen. Zu seinem ersten Sieg in der A-Amateurklasse reichte es einen Tag später in Hamminkeln. Kurz vor Schluss eines spannenden und stark umkämpften Rennens, setzte Michael Brehe den entscheidenden Angriff, dem nur noch Jakob Maßen vom Profi-Team Kuota-Indeland folgen konnte. Im Finale jedoch konnte auch Maßen nicht mehr am Dolberger vorbeifahren, der damit eine große Leistung zeigte und sich verdient seinen ersten Saisonsieg sicherte.

Nach weiteren Rennen in der Umgebung, wird Michael Brehe, der als Nachwuchsfahrer viele Jahre für die Radsportfreunde Ahlen und das Pott´s-Leeze-Junior-Team fuhr, seinen Heimauftritt am 20. Juni im Rahmen des Lambert-Gombert-Gedächtnisrennens geben und versuchen, seinen zweiten Platz aus dem vergangenen Jahr zu wiederholen oder sogar ganz an die Spitze zu fahren.